Am 8. April besuchten die Logogruppen der 6. und 7. Klassen die Ausstellung „Wert des Lebens“ im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.
Die Ausstellung „Wert des Lebens“ bot dabei weit mehr als eine rein historische Rückschau: Sie schlug eine Brücke von den NS-Euthanasie-Verbrechen hin zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen.
In den authentischen Räumen des Schlosses wurden wir über die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen während der NS-Zeit informiert. Die bedrückende Atmosphäre des Ortes mahnte uns eindringlich, wozu Ausgrenzung und die Abwertung menschlichen Lebens führen können.
Nach der historischen Einführung konzentrierte sich unser Besuch dann eher auf den gesellschaftlichen Diskurs.
Wir widmeten uns u. a. der Frage, wie wir heute mit Vielfalt umgehen.
Themen wie Bioethik, Inklusion und die Definition von „Normalität“ regten zu intensiven Diskussionen
innerhalb der Gruppen an.
Besonders beeindruckend war für viele die Verbindung von Gedenken und moderner Vermittlung. Es ging nicht nur um die Opfer von damals, sondern um unser heutiges Verständnis von Menschenwürde.
Wer bestimmt, was ein Leben „lebenswert“ macht? Diese Frage wird uns in den nächsten Unterrichtseinheiten noch länger begleiten.
Wir bedanken uns beim Team des Schlosses Hartheim für die professionelle und sensible Begleitung durch die Ausstellung.
„Die Auseinandersetzung mit der Geschichte von Hartheim ist kein Blick in die Vergangenheit, sondern ein Auftrag für unsere Zukunft: Hinsehen statt Wegschauen.“













