Zucker, Kartoffeln, Osmose: Ein Experiment für zwei Fächer

Die Schüler*innen der 5N2 konnten kurz vor Schulschluss noch ein interessantes fächerübergreifendes Osmose-Experiment durchführen. Im Chemie-Labor-Unterricht wurden zuerst unterschiedliche Zuckerkonzentrationslösungen gemischt. Dabei gab es so manche Knobelei mit Volumen, Konzentration, Stoffmenge, Masse und molarer Masse, bis die richtigen Lösungen angerührt waren. 🙂

Eine Woche darauf konnten dann im Biologie-Labor-Unterricht die Osmose aus der Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Kartoffelstücke wurden unterschiedlichen Zuckerkonzentrationen ausgesetzt und siehe da: So manches Stück wurde leichter, andere wiederum schwerer. Ganz von allein wanderte das Wasser durch die Zellmembranen, ein klassischer Osmose-Effekt! Diese gezielte Diffusion von Wasser durch die halbdurchlässigen Zellmembranen für den Konzentrationsausgleich war der Beweis, dass die Osmose funktioniert.

Und spätestens jetzt wissen die Schüler*innen nun, warum der Koch/die Köchin den Salat erst kurz vorm Servieren mariniert oder der Arzt/die Ärztin eine 0.9%ige isotonische Kochsalzlösung für Infusionen oder das Spülen von Wunden verwendet. 🙂

Paul Ecker (CH) & Robert Prillinger (BU)

 
 

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