Von 14.6. bis 21.6. führte unsere Klasse im Rahmen des Englisch-Unterrichts ein Handyexperiment durch. Eine Woche lang vertrauten wir (12 Schülerinnen und Schüler, die freiwillig teilnahmen) unser Handy unseren Eltern an, die es sicher von uns fernhielten. Am Abend sollten wir uns Notizen machen, wie es uns ergangen ist, was uns aufgefallen ist, was wir gut bzw. weniger gut gefunden haben. Im Rahmen des Unterrichts durften wir dann von unseren Erfahrungen berichten.
„Im Großen und Ganzen war es nicht mehr so stressig, man hatte mehr Zeit zum Lesen, Zeichnen und konnte andere Hobbys verfolgen.“
Einige von uns konnten sogar viel besser schlafen und die Zeit im Freien genießen. Andererseits hatte man nach der Schule fast keinen Kontakt zu Freunden, was es nicht gerade einfacher machte, sich mit ihnen zu treffen oder zu telefonieren. In der Woche nach der Handychallenge hatten wir eine Schularbeit und die meisten von uns begannen früher mit dem Lernen, was sich dann auch positiv auf die Note auswirkte. Jene, die das Experiment nicht komplett durchgehalten haben, hatten einen guten Grund dafür. Der Großteil unserer Gruppe hat diese handyfreie Woche aber gut geschafft.
Das Handyexperiment war eine interessante Erfahrung und hat auch vielen klargemacht, wie oft man unbewusst „mal kurz“ aufs Handy schaut.
Wir können das Handyexperiment auf jeden Fall empfehlen, aber ganz aufs Handy verzichten würden wir auch nicht, da es immer wieder Situationen gibt, in denen wir es benötigen.
Text von Marie und Flora (3A)
