dachs.zeit[ung] 01/2019

Neuer Turnsaal für das Gymnasium Dachsberg

Schon seit längerer Zeit ist das Projekt „Dritter Turnsaal“ in Planung. Nun ist es endlich soweit und der Bau des Neuzubaus hat begonnen. Die Baustelle läuft bereits…

Mit dem 1. April gab das Gymnasium Dachsberg den Startschuss zu einem neuen Bauprojekt an der Schule. Ein neuer, exakt der Mehrzweckhalle entsprechender Turnsaal bzw. Mehrzweckraum wird errichtet. Das Gebäude wird zwar den oberen Parkplatz der Schule verdrängen aber eine Menge Platz für neue Räume bieten. Im derzeitigen Nordflügel, in dem die 4. und 5. Klassen untergebracht sind, werden einige Sonderunterrichtsräume entstehen, die Klassenräume werden im neuen Gebäude untergebracht. Außerdem bietet der Zubau einen neuen Pausenraum und etliche Bereiche für Flex-Zeiten. Pater Ferdinand Karer erklärt in einem Interview mit dem Dachsberger Videoteam, dass der Bau vermutlich bis Jänner oder Februar nächsten Jahres dauern werde. Visualisierungen des Neuzubaus hat der Direktor bereitgestellt.

Die bessere Welt

Wie alle 2 Jahre wird auch dieses Jahr fleißig für das neue Musical „Die bessere Welt“ geprobt. Wieder mit dabei sind Thiemo Gritsch und Jürgen Geißelbrecht, die bei der Planung eine besonders wichtige Rolle spielen. Mehr über die Schauspieler, die Band und den Inhalt des Musicals erfahrt ihr in den folgenden Interviews.

Jürgen Geißelbrecht im Interview:

I: Interviewer

G: Prof. Geißelbrecht

I: Wie sind Sie dazu gekommen beim Musical mitzuarbeiten?

G: Beim allerersten Musical, Godspell 1999, fiel der Pianist aus, also sprang ich für ihn ein und stieß zur 4-köpfigen Band dazu.

I: Waren Sie in Ihrer Kindheit auch schon in Sachen Musical aktiv?

G: In Musik schon. Ich spielte auch schon als Kind einige Instrumente und war Mitglied in einer Band. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit an Musicals als Instrumentalist oder Sänger teilzunehmen, da es in meiner Schule nicht angeboten wurde.

I: Entsteht zuerst der Text oder die Musik?

G: Bei den Dachsberger Musicals zuerst der Text.

I: Woher nehmen Sie Ihre Inspiration bzw. wie fällt Ihnen die Musik ein?

G: Meine Inspiration nehme ich aus dem Text, da die Aussprache bei guten Texten einen gewissen Rhythmus mit sich bringt.

I: Wie viele Leute arbeiten beim Musical mit?

G: Es gibt die Darsteller, den Chor, die plastischen Gestalter, das Kreativteam, … Das wären dann insgesamt über 100 Leute.

I: Wie läuft das dann ab? Von der Idee bis zum Musical?

G: Zuerst entsteht die grundsätzliche Idee. Danach wird lange nur an Text und Musik gearbeitet, was eine Zeit von einem halben bis zu einem ganzen Jahr beansprucht. Währenddessen wird schon an dem Bühnenbild und an den Kostümen gearbeitet. Ein halbes Jahr vor der Premiere beginnen der Chor, die Darsteller und die Band zu proben. Außerdem werden organisatorische Dinge, wie die Gestaltung des Plakates, erledigt. Nach der Ruhepause in den Sommerferien gibt es eine Intensivphase, in der 3 Wochen lang geprobt wird.

I: Wie werden die Schauspieler bzw. die Bandmitglieder ausgewählt?

G: Bei den Schauspielern entscheiden wir durch ein Casting, wer teilnehmen darf. Die interessierten Schülerinnen und Schüler sollen ein Video schicken, in dem sie ein beliebiges Lied singen und ich entscheide mit einigen anderen Musiklehrern, wer am Musical teilnehmen darf. Die entsprechenden Lehrer bewerten die Darbietungen und können auch Empfehlungen und Vorschläge geben, wer eine größere bzw. kleinere Rolle bekommen soll. Im Gegensatz zu den Schauspielern werden bei der Band eher Instrumentalisten genommen, die bereits bei mehreren Musicals mitgespielt haben und in diesem Bereich auch schon Erfahrung sammeln durften.

I: Worum geht es dieses Mal beim Musical?

G: Dieses Musical handelt von einem 9-jährigen Mädchen namens Pauli, die gerne in ihre Traumwelten eintaucht. Durch ihr träumerisches Wesen fällt es ihr schwer, sich mit ihren Mitschülern anzufreunden und es kommt auch zu Konflikten mit ihrer großen Schwester Jana. Doch eines Tages findet sie aus ihrer Traumwelt nicht mehr in die Realität zurück. Zusammen mit Paulis Mitschülern begibt sich Jana in die Traumwelt, um ihre Schwester zurückzuholen …

I: Was ist die Botschaft des Musicals?

G: Die Botschaft des heurigen Musicals ist, Verantwortung gegenüber anderen zu haben.

I: Was ist für Sie das Besondere am heurigen Musical?

G: Was mir besonders gut gefällt ist, dass auch Unterstufenschüler bei „Der besseren Welt“ mitspielen können.

I: Bei wie vielen Musicals durften Sie schon mitmachen?

G: Bis jetzt habe ich bei allen Musicals mitwirken dürfen – also 10. Komponiert habe ich 7 davon.

Interview mit der Schauspielerin Alessia Pimmingsdorfer, 4C:

I: Interviewer
A: Alessia

I: Welche Rolle spielst du?

G: Ich darf einen Chihuahua namens Chi-Chi spielen.

I: Warum wolltest du beim Musical mitmachen?

G: Da ich in meiner Freizeit eine Musicalschule besuche und mir die Schauspielerei sehr viel Spaß macht, wollte ich auch bei einem der Dachsberger Musicals mitmachen. Die Musicals waren auch einer der Hauptgründe, warum ich nach Dachsberg gehen wollte.

I: Wie bereitest du dich auf deine Rolle vor?

G: Als erstes bekam ich ein Textbuch des Musicals. Später wurde ein Moodlekurs erstellt, wo man die Demoversionen der Musicallieder anhören und die Lieder auch üben kann.

I: Fällt es dir schwer, dir die Texte zu merken?

G: Nein, da ich durch die Musicalschule schon bei einigen Musicals mitspielen durfte und dadurch schon viele Erfahrungen gesammelt habe.

I: Welche Lieder singst du?

G: Alleine singe ich „Versuchung“ und mit den anderen Hunden „Who’s a wild dog“.

I: Auf was freust du dich schon in Bezug auf das Musical?

G: Besonders auf die Proben in Zeilern von 24.-26. Juni, wo alle, die beim Musical dabei sind, gemeinsam proben.

Facts zum Musical:

Bühnenspiel & Gesangsprobenstart:
April/Mai, Proben in den Flex-Zeiten und am Nachmittag

Schauspieler aus verschiedensten Klassen:
1A, 2E, 2A, 3E, 3B, 4C, 5N1, 5N2, 5B, 5A, 6A, 6B, 7A, 7N1

3 Rollengruppen:
Kinder, Hunde und andere Rollen, Probenplan im Moodle, kurzfristige Änderungen werden per WhatsApp übermittelt

Leitung der Proben:
Prof. Geißelbrecht und Prof. Pecherstorfer

Zusammensetzung des Musicals:
19 Szenen und 14 Lieder

Französischer Schüleraustausch der vierten Klassen

Vom 7. bis 14. April kamen 32 Austauschschüler nach Dachsberg. Von der Stadt Annecy fuhren die Franzosen mit dem Bus nach Österreich, wo sie eine Woche an unserem Gymnasium verbrachten.

Am Abend des 7. Aprils wurden die Franzosen in Dachsberg von ihren Gastfamilien abgeholt. Montags, mittwochs, freitags und samstags konnten die Gastfamilien mit den Austauschschülern selbst etwas unternehmen, am Dienstag ging es für die Franzosen von der Schule aus nach Salzburg und am Donnerstag nach Wien. Dort konnten sie Sehenswürdigkeiten wie das Mozarthaus oder das Schloss Schönbrunn besichtigen.Zu Aktivitäten am Nachmittag wie zum Beispiel Musikverein, LebenLernen-Kurse, etc. wurden die Austauschschüler ebenfalls mitgenommen.

Gesprochen wurde zwischen den meisten Österreichern und Franzosen hauptsächlich Englisch, weil die Französisch- und Deutschkenntnisse scheinbar doch noch nicht für ganze Gespräche gereicht hatten. Gastfamilien haben mit den Austauschschülern unter anderem die Plus City und das Aquapulco besucht.

Am Morgen des 14. Aprils wurden die Franzosen wieder nach Dachsberg zum Bus gebracht, mit dem sie wieder in ihre Heimat fuhren.

Es ist sicher zu sagen, dass es für viele eine neue und besondere Erfahrung war, einen Austauschschüler bei sich zu haben, für Schüler als auch Eltern.

Hoffentlich haben sich in dieser Woche auch viele neue Freundschaften gebildet!

Interview mit einer Austauschschülerin

(Interview bereits übersetzt)

I: Interviewerin

N: Natalie

I: Wie alt bist du und woher kommst du?

N: Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Portland in Oregon, USA.

I: Warum wolltest du ausgerechnet nach Österreich?

N: Weil ich finde, dass Österreich ein sehr interessantes Land ist.

I: Welche Unterschiede sind dir bezüglich des österreichischen Schulsystems aufgefallen?

N: Es gibt sehr viele Unterschiede. In den USA hat jeder Lehrer seinen eigenen Klassenraum, es gibt mehr Auswahl und Aktivitäten, während man hier mehr aufs Lernen konzentriert ist.

I: Vermisst du deine Familie und Freunde und hast du hier schon neue Freunde gefunden?

N: Ja, natürlich vermisse ich meine Freunde und meine Familie, aber ich hab kein Heimweh. Außerdem habe ich hier auch schon viele neue Freunde gefunden.

I: Wo wohnst du, solange du in Österreich bist?

N: In Alkoven.

I: Welche Dinge magst du an Österreich?

N: Natürlich österreichisches Essen, die Menschen und die Landschaft, weil es hier ganz anders ist als in den USA.

I: Wie gefällt dir unsere Schule, Dachsberg?

N: Ich mag diese Schule sehr gerne.

I: Wann fliegst du wieder zurück und wirst du Österreich vermissen?

N: Ich fliege am 9.7.2019 wieder nach Hause und werde dieses Land auch sehr vermissen.

I: Eine letzte Frage noch, kannst du etwas Deutsch sprechen?

N: Ja, ein bisschen, aber der Dialekt hier ist schwer zu verstehen. Ich verstehe Hochdeutsch besser.

I: Vielen Dank für das Interview, Bye!

N:Bye!

I: Interviewer
S: Prof. Schurm

I: ,,Grüß Gott, Herr Prof. Schurm, dürfte ich Ihnen ein paar Fragen zu Ihren Tätigkeiten und Aufgaben am Gymnasium Dachsberg stellen?‘‘

S: ,,Lieber Sebastian, das darfst du gerne!“

I: ,,Sie sind ja in Dachsberg nicht nur Lehrer sondern auch Ökonom des Ordens. Wie würden Sie Ihren Beruf in einigen Worten erklären?‘‘

S: ,,Es gibt mehrere Berufe, die ich ausübe. Zum einen bin ich Lehrer, zum anderen bin ich seit 2012 Ökonom und zusätzlich für die Hausgemeinschaft der Oblaten des hl. Franz von Sales die hier in Dachsberg leben verantwortlich. Das ist jetzt eine sehr kleine Hausgemeinschaft geworden. Wir sind derzeit nur drei Mitbrüder. Pater Karer, Pater Dipplinger und natürlich dann noch ich. Die Ökonomie, darauf zielte ja deine Frage ab, besteht darin, dass ich die Verantwortung für das Personal (Küche und der Reinigung) habe bzw. die Dienstpläne mache, die Stundenabrechnungen mache und falls es irgendwie Fragen und Beschwerden zu klären gib, dass ich dem nachgehe und mit den Lehrern und Schüler dann Kontakt aufnehme und versuche die Beschwerden zu klären. Ebenfalls gehört zur Ökonomie der Kontakt zu Handwerkern, falls etwas kaputtgehen sollte etc. Aber um die Baustelle kümmert sich trotzdem Pater Karer. Aber was so im Alltagsgeschäft ist, darum kümmere ich mich dann. Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die Landwirtschaft. Seit ca. 30 Jahren ist die Landwirtschaft verpachtet und darum ist es auch notwendig, dass ich Kontakt zu den Pächtern habe. Momentan haben wir zwei Pächter: Der eine Pächter der die Kühe jedes Jahr auf unsere Weiden bringt und der andere Pächter, der die Felder bewirtschaftet. Wichtig: Beides wird biologisch bewirtschaftet“.

I: ,,Welche Liegenschaften gehören – außer dem Schulgebäude – noch zu Dachsberg (Wald, Felder etc.)?

S: ,,Also, wir haben rund um der Schule eine Reihe von Wiesen, die seht ihr wenn ihr schaut wo sich die Kühe überall aufhalten, diese Wiesen gehören ebenfalls zu Dachsberg dazu. Auch an Wald haben wir einiges. Die Grotte unten im Wald z.B auch der ganze Wald bis zur großen Schlucht unten gehört zu uns. Und dann gibt es noch eine Reihe von Feldern, da ist der Schwerpunkt rund um das Haus Gröswang. Insgesamt sind ungefähr 50 ha Grund bei Dachsberg dabei.‘‘

I: ,,Sie tragen ja den Titel ,,Pater“. Welche zusätzlichen Aufgaben neben denen als Ökonom haben Sie in Dachsberg noch?“

S: ,,Das hatte ich schon erwähnt, die Verantwortung für die Ordensgemeinschaft, da geht es dann auch darum, die Aushilfen Pläne zu machen, denn wir haben ja nicht nur Gottesdienste hier in Dachsberg, sondern auch in auswärtigen Pfarrein wie z.B in Prambachkirchen, Stroheim, Aschach und hin und wieder in Maria-Scharten. Ich bin dann noch in unserer Ordensgemeinschaft im so genannten Provenzialrat, das ist ein Gremium von vier Mitbrüdern, das ist für uns so etwas wie ein Bischof für die Weltpriester, der die letzte Verantwortung hat, auch für Dachsberg hier, da bin ich auch dabei. Der Titel Pater sagt eigentlich nichts anderes aus, als dass ich Priester aber nicht dem Bischof unterstellt bin und eine Pfarrei betreue, sondern mich als Priester einer Ordensgemeinschaft bekenne. Aber das heißt, dass ich eben auch priesterliche Dienste mache, durchaus auch in Pfarren, aber nur aushilfsweise, nicht als Pfarrer.“

I: ,,Sie wohnen ja in Dachsberg. Mit wem wohnen Sie hier bzw. wo wohnen Sie?“

S: ,,Ihr kennt alle den Maierhof drüben, das ist das Wohngebäude für die Ordensgemeinschaft, da wohnt der Pater Karer ebenfalls im ersten Stock, unten sind ja die Umkleide-Räume, die Gewölbe Räume, wo sich auch der Meditationsraum befindet. Und darüber wohnt dann, wie schon gesagt, Pater Karer und dann Richtung Weide wohnen Pater Dipplinger und ich. Und unter mir wohnt dann die Schulwart-Familie (Familie Weishäupl) und momentan zwei Lehrer, die bei uns in einem Gäste-Zimmer wohnen, weil sie gerade ihr Haus umbauen. Und dann gibt es noch eine Reihe von Gästezimmern, die benötigen wir auch, weil wir immer ein paar Gäste im Haus haben.‘‘

I: ,,Und jetzt noch eine Frage, die sich bestimmt schon die/der ein oder andere Schüler/in gestellt hat: Was machen Sie am Wochenende, wenn in Dachsberg sozusagen ,,nichts los ist?“

S: ,,Ja, das ist wahrscheinlich in den Augen oder in der Meinung der Schüler so, dass in Dachsberg nichts los ist, wenn am Wochenende keine Schüler da sind. Aber so ist es nicht, denn wir haben jedes Wochenende am Sonntag einen Gottesdienst und abwechselnd halten wir Mitbrüder immer den Gottesdienst, aber eben auch auswärts , wie ich schon gesagt habe, in Pfarren (Prambachkirchen, Aschach, Maria-Scharten, Stroheim). Was ich also am Wochenende häufig mache, ist, die Predigt für den Gottesdienst vorzubereiten. Manchmal bereite ich auch etwas für die nächste Unterrichtsstunde vor. Aber eins kann ich auf jeden Fall sagen, fad ist mir am Wochenende nicht (lacht). Wenn einmal ein Wochenende ist, an dem es ein bisschen lockerer ist, wenn ich z.B keinen Gottesdienst habe, dann freue ich mich auch, weil es dann ein bisschen Zeit zum ,,Durchschnaufen‘‘ gibt, wo ich dann vielleicht eine Radtour oder einen Ausflug mache. Oder mich einfach stundenlang in ein Buch vergrabe. Was ich auch häufig am Wochenende mache ist, dass ich zu meiner Familie fahre, also zu meiner Mutter, die heuer 96 Jahre geworden ist. Die freut sich natürlich immer, wenn ich zu Besuch komme und meine zwei Schwestern ebenfalls, bei meiner Familie verbringe ich dann meist den ganzen Sonntag-Nachmittag.‘‘

I: ,,Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie für das Interview aufgebracht haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.‘‘

S: ,,Das wünsche ich dir auch und ich finde das eine super Sache, dass ihr das Projekt in die Welt setzten wollt. Ich wünsche dir noch viel Freude dabei.‘‘

Interview mit Prof. Robert Wörister

Wir, Klara Lamplymayr (4C) und Lara-Sophie Brunner (4C) von der Schülerzeitung, haben Herrn Professor Wörister einige Fragen zu seinem Leben als Schüler und auch als Lehrer hier in Dachsberg gestellt.

K & L: Wie lange unterrichten Sie schon am Gymnasium Dachsberg?
W: Ich bin schon seit dem Schuljahr 1984/85 als Lehrer in Dachsberg tätig.

K & L: An welcher Schule haben Sie, bevor Sie in Dachsberg begonnen haben, als Lehrer unterrichtet?
W: Ich habe mein Probejahr in der HTL Wels absolviert und war auch am Bruckner-Gymnasium in Wels tätig.

K & L: Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?
W: Mich hätte auch die Arbeit eines Feinmechanikers, wie zum Beispiel eines Uhrmachers, sehr interessiert.

K & L: Welche Fächer mochten Sie in Ihrer Schulzeit am meisten?
W: Meine zwei Lieblingsfächer waren Mathematik und Physik, denn die Mathematik war für mich schon immer sehr klar und logisch und mit Physik kommt man ja auch im Alltag täglich in Berührung.

K & L: Waren Sie allgemein gut in der Schule oder eher nicht so?
W: Ich war eher mittelmäßig, und manchmal auch ein leichtes Auf und Ab. Ich war nie ganz besonders gut und auch nie ganz besonders schlecht.

K & L: Haben Sie in der Schule einen Spitznamen bekommen, und wenn ja, welchen?
W: Ich glaube nicht, zumindest wäre mir keiner bekannt.

K & L: Seit wann kennen Sie Ihre Frau?
W: Das weiß ich gar nicht mehr genau (lacht). Ich denke, dass es ungefähr das Jahr 1980 war, als ich sie kennengelernt habe.

K & L: Wie viele Kinder haben Sie und haben Sie auch schon Enkelkinder?
W: Ich habe 3 Kinder und noch keine Enkelkinder. Meine Ersatz-Enkelkinder seid ihr (lacht).

K & L: Wenn Sie eine Superkraft haben könnten, welche würden Sie dann wählen?
W: Ich würde gerne Fliegen können. Aber nicht in der Schule (lacht).

K & L: Wir haben erfahren, dass Sie leider bald in Pension gehen. Würden Sie weiter unterrichten wollen, wenn Sie noch könnten?
W: Ehrlich gesagt, bin ich froh, wenn ich auch einmal am Ende angelangt bin, weil ich mich schon ziemlich ausgelaugt fühle, nach den fast 40 Jahren in Dachsberg.

K & L: Haben Sie schon irgendwelche Pläne für Ihre Pension?
W: Zuerst möchte ich mich etwas ausspannen und dann ein bisschen Reisen, auf Kurztrips oder ähnliches. Und in der Pfarre werde ich weiterhin tätig sein, ansonsten möchte ich nach Möglichkeit keine fixen Bindungen.

K & L: Was war Ihr bester Witz und möchten Sie diesen erzählen?
W: Ich hatte viele beste Witze (lacht). Zwei Kinder machen eine Wanderung. Sie kommen an einem ausgetrockneten See vorbei. Sagt das eine Kind: „Boa, schau! Der See ist weg!“ Sagt das andere Kind: „Das war sicher ein Seeräuber!“

K & L: Haben Sie ein Lebensmotto und wenn ja, wie lautet dieses?
W: Lebensmotto eigentlich nicht, aber ein Spruch hat mir sehr gefallen: „Lebe so, wie du am Ende deines Lebens gewünscht haben wirst, gelebt zu haben.“

K & L: Und nun noch zum Schluss: Gibt es einen Rat, den Sie uns Schüler geben könnten?
W: „Dienst ist Dienst, Schnaps ist Schnaps“, sag ich. Also, dass man die Zeit, in der man arbeiten muss, zum Arbeiten und nicht zum dumme Späße machen verwendet, und die Zeit, in der man frei hat, die Freizeit auch genießen sollte.

Wir danken Herrn Professor Wörister für dieses Interview.

Dachsberger Büchertipps

Die Tribute von Panem- Die Hungerspiele

(Suzanne Collins)

Dieses Buch ist wahrscheinlich sehr bekannt. Es ist das erste Buch einer Trilogie und handelt von einer Welt in der Zukunft, in der es ein großes Reich namens Panem gibt. Das Land, welches in 12 Distrikte geteilt ist, wird vom Kapitol beherrscht.

Eines Tages wird ein junges Mädchen für die sogenannten Hungerspiele gelost, jedoch tritt ihre Schwester Katniss freiwillig statt ihr den tödlichen Wettkampf an, gemeinsam mit dem Jungen Peeta Mellark. In diesen Spielen treten von jedem Distrikt zwei Kinder an,ein Junge und ein Mädchen. Einer überlebt jedoch nur: Der Sieger.

Wenn du mehr über die Hungerspiele und die junge Frau
Katniss und ihr gefährliches Leben herausfinden willst, dann geh in die Bibliothek und borge dir das Buch aus!

Mein kleiner Horrortrip-
Die kürzesten Schockgeschichten aller Zeiten

(James Patterson, Neil Gaiman, Lemony Snicket, usw.)

Für die, die es etwas gruseliger mögen, gibt es in der Schulbibliothek in Dachsberg natürlich auch die richtigen Bücher. Eines davon ist dieses. In diesem Buch sind 71 kurze, atemnotverursachende, blutgefrierende und augenzwinkernde Schockgeschichten gesammelt. Von ,, Das Huhn oder das Ei“ bis ,,Zum Schluss“.

Ein Mann trifft einen Schatten, doch wem gehört er?
Der Babysitter hätte besser nachgesehen, ob das Baby schläft.
Ein Wasserskifahrer erkennt, dass stille Wasser sehr tief sein können.
Die Puppen haben den Terror der kleinen Jane endgültig satt.
Der alte Zwist zwischen Huhn und Ei wird brutal entschieden.
Wer klaut eigentlich einzelne Füße?

Das Tal-
Das Spiel

(Krystyna Kuhn)

Dieses Buch ist eines der spannenden Sorte. Es ist das erste Buch einer Reihe und sehr verzweigt mit den anderen Büchern, die danach kommen. Es handelt von einer Gruppe von Schülern eines Internats in den Rocky Mountains, dem sogenannten Grace-College. Seite für Seite erfährt man mehr über die dunkle Vergangenheit der Schüler und der Schule.

Bei der Einweihungsparty beobachtet ein Junge, wie sich ein Mädchen in der Nacht in einen See stürzt und ertrinkt. Er versucht sie zu retten, doch vergebens. Am nächsten Tag glaubt ihm niemand, obwohl ein Mädchen spurlos verschwunden ist.

Er stellt Nachforschungen an und plötzlich wird ihm klar, dass nicht nur er und seine Schwester dunkle Geheimnisse haben.

Das Team der Dachsberger Schülerzeitung Dachs.zeit[ung]

 
 

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