Klimaschutz AG

Im Rahmen der in diesem Schuljahr neu gegründeten Klimaschutz AG unserer Schule beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler (gemischt aus Unter- und Oberstufenklassen) in der Flexzeit mit dem Klimaschutz. Um vom Reden ins Handeln zu kommen, beschloss die Gruppe, Ideen für Ergänzungen / Veränderungen beim Schulbuffet zu sammeln.

So wurde u.a. Frau Verena Fichtner kontaktiert, Eigentümerin der Fa. mueslibrikett. Sie kam für eine Verkostung ihrer Müsliriegel zu uns und stellte ihre kleine Firma vor. Welcher Mehrwert ist mit ihren Müsliriegeln verbunden?

  • Förderung eines heimischen Kleinstunternehmens
  • Produziert in Wels = regionales Produkt (regionale Wertschöpfung)
  • Klimabündnisbetrieb
  • Sehr kurzer Transportweg nach Dachsberg = wenig CO2!
  • Alle Zutaten bio und fairtrade
  • Kein weißer Zucker zugesetzt
  • Kein Verpackungsmüll (zero waste) – Aus dem Backofen direkt zum Dachsberger Schulbuffet

Ein paar Schülerinnen und Schüler aus der 1C-Klasse stellten in einigen Klassen das Konzept vor. Am Do, 19.12.2019, war Verkaufsstart in der Pausenhalle. Diesen wickelten die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement und Freude an der Sache ab. DANKE dafür! Geplant wäre, die Riegel künftig als gesündere Alternative zu Schoko und Co beim Buffet anzubieten.

Parallel zur Einführung der neuen Müsliriegel ist die Idee aufgekommen, als Zeichen für einen aktiven Klimaschutz, künftig noch mehr auf Bio- und Fairtrade-Schokolade zu setzen. Dazu arbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein Plakat aus, auf dem die Argumente gesammelt und dann in den Klassen wieder präsentiert wurden. Dabei zeigte sich, wie schwer es oft sein kann, von alten Gewohnheiten loszulassen (gemeint ist in diesem Fall der lieb gewonnene, aber nicht klimafreundlich produzierte, konventionelle Schokoriegel) und neue Wege zu beschreiten. Aber sollte uns ein derartiger Umstieg angesichts der großen globalen Herausforderungen nicht ganz leicht von der Hand gehen?

Wir müssen noch abwarten, was sich in diesem Bereich künftig tun wird, denn auch bzgl. des regional verfügbaren Obstes hat sich eine Gruppe Gedanken gemacht. Somit könnte im neuen Jahr unser Buffet eventuell noch die ein oder andere Neuerung erfahren…

 
 

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