Liebe Schulgemeinschaft!
Viele winkende Hände verabschieden sich in die Ferien. Ein letztes Mal durfte ich als Direktor mit unserer Jugend einen Wortgottesdienst feiern. Auftanken und Dankbarkeit waren die Themen.
Mit großer Dankbarkeit beende ich meinen Dienst an unserer Schule.
Dankbar, dass ich diesen Weg über viele Jahre mitgehen durfte,
dankbar für die unzähligen Begegnungen und den damit verbundenen Bildern, die in meinem Herzen gespeichert sind,
dankbar für die vielen leuchtenden Augen,
dankbar auch für den gemeinsamen Halt in traurigen Tagen mit vielen weinenden Augen,
dankbar, dass der Humor nicht zu kurz kam.
Wir sind recht mutig durch die letzten Schuljahre gegangen, haben Schule innovativ weiterentwickelt, und das geht nur mit gegenseitigem Vertrauen und einer großen Portion Respekt,
Respekt voreinander und Respekt dem Leben und der Schöpfung gegenüber.
Im Jahresbericht wurde ich in einer besonderen Weise durch Worte geehrt, aber auch durch viele Zeichnungen unserer Jugend. Ganz häufig ist da Yoda, der in meinem Büro steht und von Leuten aus dem Maturajahrgang 2020 maßstabsgetreu modelliert worden ist. Diese Figur ist mir sehr sympathisch, weil sich ihr Charakter genau durch Mut und Respekt auszeichnet und so auf eine sehr weise Art für mehr Licht in dieser Welt kämpft.
Wir brauchen Mut, um nicht in einer Verängstigung handlungsunfähig zu werden und wir brauchen Respekt, um nicht überheblich oder arrogant zu werden.
Wünsche allen einen erholsamen Sommer
Euer P. Ferdinand Karer
