Liebe Grüße von unserer Annecy-Reise!
Bei sonnigem Wetter setzen wir zwischen 23. und 30. Mai 2026 das länderübergreifende Projekt zwischen den Schüler*innen von St. Michel/Annecy und Dachsberg fort, das im März mit dem Besuch der französischen Schülergruppe in Dachsberg begonnen hat.
Ein abwechslungsreiches Programm wartet auf 30 Schüler*innen aus GEWI-5 und den 4ACDEF-Klassen. Gemeinsam mit ihren Begleitlehrer*innen Fabian Kriechbaum und Nina Gaderer können sie bei den Unterrichtsbesuchen zahlreiche Unterschiede zum Schulalltag in Dachsberg feststellen. Wesentlich anders ist, dass sich hier vieles am Schulhof abspielt, da die französischen Schüler*innen keine eigenen Klassenräume haben. Manchmal wissen wir auch nicht so genau, wer in welchen Raum gehen muss, aber in einer Mischung aus Englisch, Deutsch und Französisch wird (fast) alles verständlich.
2500 Schüler*innen besuchen die ebenfalls von den Oblaten des hl. Franz von Sales geführte Schule in St. Michel, vom Kindergarten angefangen bis zu Post-Bac-Studien. In der Kantine werden viele davon täglich mit einer Auswahl an Vorspeisen, Salaten, Hauptspeisen und Desserts versorgt, die Lautstärke im großen Speisesaal ist dementsprechend hoch und für uns ungewohnt.
Ein Ausflug führt uns am Dienstag etwa 150 km weiter landeinwärts nach Lyon. Temperaturen von über 30 Grad fordern uns, aber in den schattigen Gassen von Vieux Lyon mit seinen engen traboules quer durch Häuser und Höfe lässt es sich aushalten.
Am Donnerstag machen wir etwa 400 Höhenmeter, von Talloires am See steigen wir durch den Wald zur cascade d’Angon, zu einem Wasserfall, auf. Dann geht’s weiter zur ermitage St. Germain, in der fünf pensionierte, sehr freundliche Mitbrüder der Oblaten wohnen. Der Ausblick beeindruckt, im Rücken die Kapelle, vor uns der See mit dem Bergpanorama! Nach einem gemeinsamen Picknick im Schatten steigen wir wieder ab, der Badenachmittag ist auf jeden Fall verdient.
Am Freitag führt uns nach weiteren Unterrichtsbesuchen eine bilinguale Schnitzeljagd durch die wunderschöne Altstadt von Annecy, wobei das Wort „Schnitzeljagd“ bei den französischen corres für Unterhaltung sorgt. Den Abschluss unserer Reise bildet eine Party am Strand, die die Gasteltern organisiert haben.
Wir bedanken uns für die herzliche Aufnahme in St. Michel sowie in den Familien. Vielleicht ist ja die eine oder andere Freundschaft entstanden, weitere Reisepläne – ohne Lehrer, ohne Eltern – gibt es jedenfalls schon. Wir freuen uns darauf, diese Erasmus+-Kooperation, die seit 2012 läuft, im kommenden Schuljahr fortsetzen zu dürfen.
Vielen Dank auch an unsere wunderbare Reisegruppe: Danke für eure Verlässlichkeit, eure unkomplizierte Art und die gute Stimmung!
Nina Gaderer & Fabian Kriechbaum
„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“
























































































